Abyssale Wunderwelten – Carl Chun und die erste deutsche Tiefseeexpedition 1898/99

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Carl Chuns „Aus den Tiefen des Weltmeeres“ gehört zu den beeindruckendsten Werken deutscher Wissenschafts- und Expeditionsgeschichte. Insgesamt zweimal aufgelegt (1900 und 1903), ist es mehr als ein farbenfroher Reisebericht aus der Zeit Kaiser Wilhelms II. Es spiegelt ein Unternehmen wider, das neben der Erforschung abyssaler Lebensformen die Erkundung fremder Völker und Kulturen zum Gegenstand hatte. Die Expedition, die erste ihrer Art in Deutschland, wurde 1898 mit großem finanziellen Aufwand in Gang gesetzt. Als Chuns Team im Mai 1899 nach Deutschland zurückkehrte, hatte man insgesamt vier Meeresgebiete befahren, 32 000 Seemeilen zurückgelegt und über 260 Stationen bearbeitet.

Das vorliegende Buch, 2013 erstmals im Parthas Verlag Berlin veröffentlicht und jetzt bei Epubli in einer neu gestalteten Fassung erschienen, erhebt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. In diesem Sinne wurde auf Fachterminologie weitgehend verzichtet und das Erlebnis Expedition unter Verwendung von Originalmaterial in den Vordergrund gestellt.

Bestellplattform Epubli: https://www.epubli.de/shop/buch/Abyssale-Wunderwelten-Andreas-von-Klewitz-9783745013481/66697

Rezensionen (Parthas-Fassung):

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GEOMAR Kiel, 21.11.2013

 

 

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„Nur einen Tag Maler sein und dann sterben…“ – Walter Leistikow im Spiegel seiner Zeit

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Kaiser Wilhelm II. schimpfte, er hätte ihm „den ganzen Grunewald versaut“, Lovis Corinth, Max Liebermann und Gerhart Hauptmann lobten seine Fähigkeiten und Zivilcourage: Walter Leistikow. 1865 als Sohn eines Apothekers in der Provinz Westpreußen geboren, entwickelte er sich zum malenden Kosmopoliten, der an den kunstreformerischen Strömungen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidend teil hatte. Leistikow war Mitbegründer der „Vereinigung der XI“ und der Berliner Sezession. Darüber hinaus verkehrte er mit namhaften Künstlern im In- und Ausland und verteidigte den noch unbekannten Edvard Munch gegen die Häme des wilhelminischen Establishments. Als er 1908 seinem Leben ein Ende setzte, war die Kunstwelt schockiert. Corinth widmete ihm eine Biografie, Kunstkritiker bescheinigten ihm schöpferische Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Das vorliegende Buch basiert auf Aussagen von Zeitgenossen. Dabei wird nicht nur der Künstler, sondern auch der Mensch Walter Leistikow unter die Lupe genommen.

Veröffentlicht bei Epubli 2017: https://www.epubli.de/shop/buch/%E2%80%9ENur-einen-Tag-Maler-sein-und-dann-sterben%E2%80%9C—Walter-Leistikow-im-Spiegel-seiner-Zeit-Andreas-von-Klewitz-9783745094749/65230

„Als vor Zeiten …“


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Eine Dokumentation über den kurbrandenburgisch-preußischen Oberhofprediger und Bischof Benjamin Ursinus von Bär (1646-1720)

Das Buch, 2011 erstmals im Zenkert Verlag Mahlow erschienen, dokumentiert in einer gründlich überarbeiteten Neuauflage den Werdegang des kurbrandenburgischen Oberhofpredigers und Bischofs Benjamin Ursinus von Bär (1646-1720). Anhand von zeitgenössischen Dokumenten beschreibt es seinen Werdegang vom Prediger der reformierten Gemeinde in Köln bis zu seiner Ernennung zum „Consecrator“ des brandenburgischen Kurfürsten und späteren Königs Friedrich I. in Preußen. Durch die Salbung Friedrichs zum ersten preußischen König am 18. Januar 1701 in Königsberg wurde Benjamin Ursinus gewissermaßen Taufpate der preußischen Monarchie. Friedrich I. übertrug ihm in der Folgezeit zahlreiche Aufgaben, darunter die Unionsverhandlungen zwischen Reformierten und Lutheranern, die geistliche Erziehung des Kurprinzen und späteren „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. und die Taufe des Kronprinzen Friedrich, des späteren Friedrich des Großen.

2017 als Printversion bei Epubli veröffentlicht: https://www.epubli.de/shop/buch/%22Als-vor-Zeiten-%22-Andreas-von-Klewitz-9783745060829/64424